Tatort "Frühe Neuzeit" Hexenwahn, Mord und Folter

Autorin Bettina Szrama wünscht gute Unterhaltung

 

"Bettina Szrama surft auf der Welle, die Bestsellerautoren wie Noah Gordon, Ken Follett und das Autorenduo mit dem Pseudonym Iny Lorentz angeschoben haben. Und in dieser Liga kann sie locker mithalten." Schaumburger Zeitung über "Der Henker von Lemgo"

Neuste Infos!

 

Es ist viel passiert. Dreimal geimpft und Corona ist Gott sei Dank an mir vorbeigegangen. Zwischenzeitlich umgezogen in das herrliche Auetal bei Rinteln. Hier bekommen mich keine zehn Pferde mehr weg. Leben und arbeiten wie im Urlaub. Habe die Lesung in Meißen zum Literaturfestival 2021 gemeistert und meine letzte Veröffentlichung Sidonia eine teuflische Liebe im gleichen Jahr mit neuem Cover veröffentlicht. Nun habe ich mich hinter meinem PC verschanzt. Nicht böse sein liebe Leser wenn Ihr weiterhin nicht viel von mir hört und lest. Meine Bücher sind ja auf allen Portalen und im Buchhandel erhältlich. Ich schreibe fleißig, wie das ein Autor so hält. Diesmal ist es ein Gesellschaftsroman. Ein kleiner Ausschnitt als Vorgeschmack hier;

 

Er zog sich einen Hocker heran, nahe genug, um erneut vertrauensvoll seinen Arm um Alex Schulter zu schlingen. Das stärkte das Vertrauen.

Doch Alex rückte ab. Er war intelligent genug, um Gartners Anbiederungsversuche nicht ernst zu nehmen. Nach zwei Jahren im Heim hatte er den Heimerzieher und seine Erziehungsmethoden längst durchschaut. Nur noch wenige Monate und er war diesen aufdringlichen Idioten los. Alles nur Chow, um zu seinem Ziel zu gelangen. Alex wünschte sich Kumpel Ralf herbei. Zu Zweit gestaltete sich die Angelegenheit einfacher. Da könnten sie beide über Gartner ablachen. Wo Ralf nur blieb? Wahrscheinlich unten im Konsum, Zigaretten holen. Er beneidete den Freund, der sich in der Abi Prüfung befand und auf solche Figuren wie Gartner pfiff. Ralf verlies das Heim bald und nutzte lediglich noch die positiven Vorteile aus Gartners Erziehung. Anlegen würde der Heimleiter sich mit dem schlaksigen Blonden, der seine Methoden mit ironischer Gleichgültigkeit missachtete, sowieso nicht mehr. Ralfs Vater war Gefäßchirurg an der Uni und lebte auf dem weißen Hirsch, neben seinem Freund, dem staatlichen Vorzeigewissenschaftler Professor von Ardenne. Das war eine Nummer zu groß für so einen popligen Gernegroß.

 

Warum habe ich nicht den Mut ihm einfach mal eins auf die Fresse zu hauen, so wie Tommy kürzlich auf der Disco im Heim, dachte Alex und verkniff sich unbeobachtet ein Grinsen, während Gartner sich jetzt in ein Schriftstück vertiefte und es ärgerlich kommentierte: „Was sagt man dazu? Was Besseres an Lehrlingen als Sitzenbleiber und Arschlöscher hat die Schulleitung uns nicht zu bieten? Das ist mal wieder typisch. Immer schön nach dem Motto, Dummheit gehört aufs Dorf!“

 

Mein Roman um Sidonia von Sachsen und Erich II. zu Braunschweig-Lüneburg ist in einer Neuveröffentlichung wieder auf dem Buchmarkt. 

 

Sidonia von Bettina Szrama - eBook Download - Buch kaufen (bookrix.de)

Neu!!

Daumendrücken das Corona mich in diesem Jahr 2021 lesen lässt!

 

Erste Einladung zum Literaturfest in Meißen in meiner wunderschönen sächsischen Geburtsstadt. Der erste Lesetermin wurde verschoben. Nun statt im Juni am 11. September 2021 um 17.00 Uhr auf dem Heinrichsplatz. Ich lese aus meinem brandneuen Roman "Sidonia" Eine teuflische Liebe. Seid gespannt auf die Geschichte der Sidonia von Sachsen und auch auf die ihres berühmten Bruders Moritz von Sachsen, dessen Geburtstag sich zum 500 mal in diesem Jahr jährt.

 Die spektakuläre, dramatische und spannende Geschichte mit dem Titel "Sidonia" Eine teuflische Liebe,  beinhaltet das Ehedrama der Sidonie von Sachsen zur Zeit der Reformation, die von ihrem Gatten und seiner Mätresse gedemütigt und letztendlich von ihm als Hexe angeklagt wurde, weil sie sich nicht von ihm scheiden lassen wollte. Vielen Dank an meinen Verlag, der mit seinem guten Lektorat mitgeholfen hat, dass aus einer Idee eine hervorragende Geschichte geworden ist; www.green-eyes-books.de

 

Es ist das Jahr 1568 als der zügellose Herzog Erich der II. von Braunschweig- Lüneburg seinen Ehe- und Geldproblemen eine besonders grausame Richtung gibt. In seinen Residenzen zu Münden wie zu Neustadt am Rübenberge lodern die Hexenfeuer. Innerhalb weniger Tage und Wochen finden beispiellose Hexenverfolgungen statt, die sich ausnahmslos um seine Gemahlin Sidonie drehen. Eine sächsische Prinzessin aus dem Geschlecht der Wettiner, der er auf diese Weise versucht sie, gleich mehrerer Mordversuche an ihm, zu überführen. Doch eine Fürstin von ihrem Rang ist über dergleichen Verbrechen erhaben…

 

Hier eine kleine Leseprobe;

 

Als sie nach wenigen Minuten ermattet neben ihm lag, beugte er sich über sie und leuchtete ihr, sich mit dem Ellbogen abstützend, ins Gesicht. Dabei betrachtete er sie ernst. Sie erschien ihm noch immer schön, ihre Gesichtskonturen waren weich, wie bei einem jungen Mädchen, die Nase gerade und klein und die vollen Lippen sinnlich geschwungen. Ihr Kopf ruhte zwischen ihren Haaren, wie auf einem goldrot leuchtenden Teppich. Einen kurzen Moment meldete sich das Gewissen in ihm, schließlich hatte er dieses Weib einmal sehr begehrt und er küsste sie auf die Nasenspitze. Aber der Teufel in ihm ließ nicht lange auf sich warten und ihren Anblick vertrieb ein anderes noch junges Weib und das kalte Metall auf seiner Brust lockte mit Ruhm und Ehren. Nein, er hatte nicht vor seine Zukunft von einem flüchtigen Augenblick abhängig zu machen. Gefühle für sein Weib hatten in seinem Leben keinen Platz mehr. Zudem zweifelte er daran, dass ihm dieses alternde Weib jemals einen Erben schenken würde und er erklärte ihr ohne jegliche Etikette: „Es gibt eine Grund, warum ich deinem Bett ferngeblieben bin. Mein Gott hat es mir befohlen. Vor einiger Zeit haben mich Zweifel an dem neuen Glauben befallen und mich deshalb wieder zu der einzig wahren Religion wechseln lassen. Ich liebe dich“, log er, „und ich würde unsere Vereinigung von heute Nacht jederzeit wiederholen, wenn du ebenfalls der neuen Lehre abschwörst und meinen katholischen Glauben annimmst. Schwöre es mir, und ich werde nicht nur dein Gemahl sondern auf ewig dein Geliebter sein.“ 

 

Für alle Leser, mein Abenteuerroman und  Erstlingswerk von 1996, moderner geschrieben und mit neuen Cover, ist jetzt im Buchhandel erhältlich. 

 

Beste Rezension, weitere im Internet...

mabuerele, 13.02.2021

„...Es ist die bedingungslose Freundschaft, die er mir entgegenbringt, die weder von Falschheit noch von Hinterlist geprägt ist. Man muss nur in diese großen, klaren Hundeaugen blicken, die einen erstaunt, manchmal fragend und pfiffig ansehen, schon ist man seinen unwiderstehlichen Charme für immer ausgeliefert...“
Im Vorwort äußert die Autorin diese Gedanken über das Zusammenleben mit ihrem Boxer Max. Auch im Roman steht ein Boxer im Mittelpunkt. Der aber lernt auch die Schattenseiten des Leben kennen.
Melissa lebt mit ihrem Mann Karl auf einem Reiterhof. Nach einem Reitunfall hat sich Karl sehr zum Negativen verändert. Er kümmert sich nicht um den Hof, lebt auf großen Fuß und sucht sich entsprechenden Freunde. Einer von ihnen bringt einen Boxerwelpen vorbei. Damit möchte Karl sein Image erhöhen. Der Welpe, der zu früh von der Mutter getrennt wird, überlebt nur, weil Melissa und der Tierarzt Eduard sich fürsorglich um ihn kümmern. Als Karl gewalttätig wird, verlässt Melissa den Reiterhof. Sie bittet Eduard, sich um den Hund zu kümmern. Der aber kommt zu spät. Trull ist durch eine geschlossene Fensterscheibe gesprungen und macht sich auf die Suche nach Melissa.
Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Ich darf nicht nur Trulls Weg verfolgen, sondern auch die Schicksale derjenigen, die sich um den Hund kümmern. Karl ist ebenfalls auf der Suche nach dem Boxer. Er soll ihm bei Hundekämpfen das nötige Kleingeld für sein großzügiges Leben einspielen.
Der Schriftstil lässt sich zügig lesen. Wer sich für das Buch entscheidet, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Geschichte stellenweise sehr heftig ist. Die Beschreibung von Hundekämpfe, der Vorbereitung der Hunde darauf und von Tiertransporten nimmt zwar nur geringen Raum ein. Lässt aber an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Natürlich kommen auch andere Themen zum Tragen. So formuliert Brunhilde, Leiterin eines Tierheims, ihr Credo so:

„...sie brauchen alle unsere Liebe, jeder Einzelne von ihnen. Trotzdem müssen wir uns von ihnen trennen, auch wenn es uns jedes Mal das Herz bricht. Es ist nun mal unsere Aufgabe, diesen armen Kreaturen, nachdem wir ihnen wieder auf die Pfoten geholfen haben, ein würdiges Zuhause zu besorgen...“

Nicht nur tierische Schicksale, auch menschliche, prägen das Geschehen. Während sich Karl durch fehlende Empathie, Gewinnsucht und grenzenlosen Egoismus auszeichnet, wird eine junge Frau wegen verschmähter Liebe zu seinem willigen Opfer. Allerdings ahnt er nicht, dass ihre Liebe zu Tieren den Panzer aus Drogen und Alkohol durchbrechen kann.


Die Geschichte liest sich wie ein fesselnder Krimi. Doch sie ist weit mehr. Sie zeigt auf, dass Tiere Lebewesen sind, die ein Recht auf artgerechte Haltung und eine ganz eigene Würde haben. Gleichzeitig wird deutlich, dass Liebe Spuren hinterlässt, die noch Jahre später nachwirken.

Das Buch hat mich sehr berührt.

 

 Meine Buchneuvorstellung vom August 2020

 

 Beste Rezension,

  Wolf oder doch Mensch…?

Rezension aus Deutschland vom 31. Oktober 2020

Ein Junge, der viel Ähnlichkeit mit einem wilden Tier, einem Wolf, hat, taucht 1724 bei Hameln aus einem Wald auf. Er verhält sich auch wie ein wildes Tier, kann oder will nicht sprechen. Er wird von den Hamelnern fortan der „wilde Peter“ genannt. Als er in einem Armenhaus untergebracht wird, trifft er auf Grete, die Tochter des Aufsehers, die sich von nun an um ihn kümmert. Zu ihr hat auch Vertrauen. Sie entdeckt auf einem Hemdfetzen ein kurfürstliches Wappen. Auch Kommissar Aristide Burchardy interessiert sich dafür. Und nicht nur für den Hemdfetzen….

Was hat es mit dem Hemdfetzen auf sich? Welche Rolle spielt der König und was wird aus Grete und Aristide und welches Geheimnis hat Aristide…?

Fazit / Meinung
Ein wirklich interessantes Buch, welches auf einer wahren Begebenheit beruht. Sehr gut, flüssig und spannend geschrieben. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, die sagt, um was es in diesem Kapitel mehr oder weniger geht. Sehr gut gemacht. Die Länge der Kapitel ist auch ok, wobei manche doch schon sehr lang sind, aber dafür auch nichts an Spannung verlieren.

Anfangs musste ich erst mit dem Erzähl- bzw. Schreibstil zurechtkommen, da das Buch im Jahre 1724 spielt und man sich damals, nicht nur dem König gegenüber, anders angeredet hat. Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt.

Die Autorin hat sehr gut recherchiert für dieses Buch.

Jeder, der gern etwas Historisches liest ist hier sehr gut aufgehoben. Von mir gibt’s für das Buch eine Leseempfehlung und 5 Sterne.
Eine hervorragende Rezension zur ersten 2015 erschienenen Geschichte des wilden Peters von Hameln https://dieartderidagratias.com/2015/09/28/verstand-vorurteil/  

 

Mein Erfolgsroman "Der Henker von Lemgo" jetzt bei Weltbild GmbH & Co KG als Taschenbuch mit neuem Cover!

 

 Neu! Die "Magnatin" von 2015 /2020 im Mai bei Thalia mit neuem Titel und Cover als "Das Geheimnis der Gräfin". Ab Juni 2020 bei https://www.digitalpublishers.de/

 

 

Biete Lesungen in historischen Kostümen!

Zwei alte Neuerscheinungen, Der Henker von Lemgo und Das Mirakel von Köln, zwei meiner erfolgreichsten Bücher, seit 2017 bei Dotbooks! Das Interview dazu mit dem eBook Verlag - sehr interessant!

 

 

 

"Rumpelstilzchen und die Rumpelapp"

 

ein Märchenbuch für Kinder und Erwachsenen mit einem Schmunzeln geschrieben...

Zehn der schönsten Märchen der Gebrüder Grimm in unsere moderne digitale Welt von mir kommentiert...

 

 "Wortwäscherei" Kanal 21 in Bielefeld! Man muss dabeigewesen sein. Eine hervorragende Sendung und ein super Team! Vielen Dank!  

Hier mal was für Pferdefreunde! Ein Besuch in der Wiener-Hofreitschule. Eigentlich galt mein Besuch dem Krimimuseeum. Aber das hier muss man gesehen haben. Wunderschön!

Den Zugang zu meiner alten Homepage gibt es hier!

 

http://paulezwerg.wixsite.com/author-bszrama