Tatort "Frühe Neuzeit" Hexenwahn, Mord und Folter

Autorin Bettina Szrama wünscht gute Unterhaltung

 

"Bettina Szramas Bücher sind keine Historienschinken im klassischen Sinn. Da steigt aus den Seiten nicht der Muff der Jahrhunderte, sondern das sind flott geschriebene spannende und szenenreiche Krimis.

 

Bettina Szrama surft auf der Welle, die Bestsellerautoren wie Noah Gordon, Ken Follett und das Autorenduo mit dem Pseudonym Iny Lorentz angeschoben haben. Und in dieser Liga kann sie locker mithalten."

 

                                                           Schaumburger Zeitung über "Der Henker von Lemgo"

 

"Eine große Geschichte um Verrat, Treue und Vergebung in einer Epoche, da Glauben und Aberglauben zwei Seiten einer Medaille waren" NDR1 zum Henker von Lemgo

Das Neuste von Alice Fortress meinem Pseudonym und der neuen Buchserie!

Liebe Besucher!

 

Ich schreibe eifrig am zweiten Teil zum "Unmoralischen Mädchen" und denke, dass ich es bis zum Herbst schaffe. Lasst Euch überraschen wie es mit Lucy und ihren Freunden und Feinden weitergeht. Der zweite Teil verspricht noch größere Spannung. Vorläufiger Titel "Die Vergewaltigung".

 

Ein kleiner Auszug ;

 

Ostseeküste 1979. Lucy zitterte, fror und schwitzte, während die Angst sie fast wahnsinnig machte. Tränen liefen ihr über die heißen Wangen und verschleierten ihren Blick. Die Lippen bebten, als sie zum wiederholtem Mal mit heiserer Stimme schrie: „Ich habe eine Waffe. Verschwindet endlich, oder ich knalle Euch ab!“....

 

 

 

 

Die Meinung eines Lesers zum ersten Buch "Ein unmoralisches Mädchen" zu finden bei Lovelybooks, Amazon und Co.

 

Bewertet in Deutschland am 24. Dezember 2025

Für mich ist dieses Buch wichtig. Weil es zeigt, was Macht mit jungen Menschen macht. Weil es Mut würdigt, ohne ihn zu verklären.
Dieses Buch hat mich nicht nur als Leserin berührt, sondern als Mensch, der selbst in der DDR aufgewachsen ist. Die Angst, die zwischen den Zeilen mitschwingt, ist mir vertraut. Da ist die Angst, aufzufallen, falsch zu fühlen, falsch zu lieben, zur falschen Zeit das Richtige zu sagen. Lucy wächst in einem System auf, in dem Moral nicht Schutz bedeutet, sondern Kontrolle. Das Lehrlingsheim ist kein Zuhause, sondern ein Ort der Demütigung und der Macht. Also genau so, wie viele Orte damals funktionierten. Nach außen Ordnung, nach innen Gewalt. Alice Fortress beschreibt das nüchtern, ohne Effekthascherei, und gerade deshalb tut es weh. Die Liebesgeschichte zwischen Lucy und Tommy ist zart und verletzlich, fast wie ein Trotz gegen die Umstände. Aber man spürt von Anfang an, in diesem System darf Liebe nicht frei sein. Dass Anstand, Aufrichtigkeit und Menschlichkeit zur Gefahr werden können, ist eine bittere Wahrheit, die dieses Buch klar benennt. Was mich besonders bewegt hat, ist die ständige Angst. Diese ist nicht laut, nicht dramatisch, sondern leise, alltäglich, zermürbend. Genau so habe ich sie in Erinnerung. Ein unmoralisches Mädchen erzählt nicht nur eine Geschichte, es erinnert. Und es gibt denen eine Stimme, die damals keine hatten oder nicht gehört wurden. Für mich ein beeindruckendes Buch.

 

Eine Buchserie entsteht unter dem Pseudonym Alice Fortress! Erster Teil bereits erfolgreich veröffentlicht!
Eine Buchserie entsteht unter dem Pseudonym Alice Fortress! Erster Teil bereits erfolgreich veröffentlicht!

"Die Giftmischerin", mit neuem Cover! Danke an den Verlag.

 

https://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/42-bettina-szrama.html

Es war ein interessanter und gelungener Leseabend. Vielen Dank an die Stadtbibliothek Magdeburg!

 

 Lesung in der Bibliothek in Magdeburg!

 

Am Donnerstag, den 30. April 2026 17.00 Uhr lese ich aus dem ersten Buch meiner Romanserie "Ein unmoralisches Mädchen" in der Stadtbibliothek Magdeburg. Lasst Euch überraschen! Ihr seid herzlich eingeladen!

 

Impressionen zu meiner neuen Heimat und Wirkungskreis Magdeburg!

Neues aus dem Dotbooks-Verlag!

Der Henker von Lemgo und noch zwei weitere haben, vom Dotbooks-Verlag, neue Cover und Titel bekommen. Hier ein kleiner Vorgeschmack zum neuen Cover vom "Henker von Lemgo".

Vergangenes aus Literatur!

Mein Roman um Sidonia von Sachsen und Erich II. zu Braunschweig-Lüneburg ist wieder mit Erfolg auf dem Buchmarkt.  Lesenswert!

 

 Durch meinen Umzug nach Magdeburg konnte ich im Jahr 2024 nicht am Literaturfest in Meißen teilnehmen. Wie schade, handelt es sich doch hier um meine wunderschöne sächsischen Geburtsstadt. Ich hoffe sehr 2025 mit einem neuen Roman wieder dabei zu sein.

 Deshalb ein kurzer Einblick vom 11. September 2021 auf dem berühmten Heinrichsplatz. Gelesen aus meinem historischen Roman "Sidonia" Eine teuflische Liebe. Das Leben der Sidonia von Sachsen und ihres berühmten Bruders Moritz von Sachsen, dessen Geburtstag sich zu diesem Zeitpunkt zum 500 mal jährte.

 

Es war wie immer ein tolles Erlebnis!

 

Es ist das Jahr 1568 als der zügellose Herzog Erich der II. von Braunschweig- Lüneburg seinen Ehe- und Geldproblemen eine besonders grausame Richtung gibt. In seinen Residenzen zu Münden wie zu Neustadt am Rübenberge lodern die Hexenfeuer. Innerhalb weniger Tage und Wochen finden beispiellose Hexenverfolgungen statt, die sich ausnahmslos um seine Gemahlin Sidonie drehen. Eine sächsische Prinzessin aus dem Geschlecht der Wettiner, der er auf diese Weise versucht sie, gleich mehrerer Mordversuche an ihm, zu überführen. Doch eine Fürstin von ihrem Rang ist über dergleichen Verbrechen erhaben…

 

 

Für alle Leser, mein Abenteuerroman und  Erstlingswerk von 1996, moderner geschrieben und mit neuen Cover, ist jetzt im Buchhandel erhältlich. 

 

Beste Rezension, weitere im Internet...

mabuerele, 13.02.2021

„...Es ist die bedingungslose Freundschaft, die er mir entgegenbringt, die weder von Falschheit noch von Hinterlist geprägt ist. Man muss nur in diese großen, klaren Hundeaugen blicken, die einen erstaunt, manchmal fragend und pfiffig ansehen, schon ist man seinen unwiderstehlichen Charme für immer ausgeliefert...“
Im Vorwort äußert die Autorin diese Gedanken über das Zusammenleben mit ihrem Boxer Max. Auch im Roman steht ein Boxer im Mittelpunkt. Der aber lernt auch die Schattenseiten des Leben kennen.
Melissa lebt mit ihrem Mann Karl auf einem Reiterhof. Nach einem Reitunfall hat sich Karl sehr zum Negativen verändert. Er kümmert sich nicht um den Hof, lebt auf großen Fuß und sucht sich entsprechenden Freunde. Einer von ihnen bringt einen Boxerwelpen vorbei. Damit möchte Karl sein Image erhöhen. Der Welpe, der zu früh von der Mutter getrennt wird, überlebt nur, weil Melissa und der Tierarzt Eduard sich fürsorglich um ihn kümmern. Als Karl gewalttätig wird, verlässt Melissa den Reiterhof. Sie bittet Eduard, sich um den Hund zu kümmern. Der aber kommt zu spät. Trull ist durch eine geschlossene Fensterscheibe gesprungen und macht sich auf die Suche nach Melissa.
Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Ich darf nicht nur Trulls Weg verfolgen, sondern auch die Schicksale derjenigen, die sich um den Hund kümmern. Karl ist ebenfalls auf der Suche nach dem Boxer. Er soll ihm bei Hundekämpfen das nötige Kleingeld für sein großzügiges Leben einspielen.
Der Schriftstil lässt sich zügig lesen. Wer sich für das Buch entscheidet, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Geschichte stellenweise sehr heftig ist. Die Beschreibung von Hundekämpfe, der Vorbereitung der Hunde darauf und von Tiertransporten nimmt zwar nur geringen Raum ein. Lässt aber an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Natürlich kommen auch andere Themen zum Tragen. So formuliert Brunhilde, Leiterin eines Tierheims, ihr Credo so:

„...sie brauchen alle unsere Liebe, jeder Einzelne von ihnen. Trotzdem müssen wir uns von ihnen trennen, auch wenn es uns jedes Mal das Herz bricht. Es ist nun mal unsere Aufgabe, diesen armen Kreaturen, nachdem wir ihnen wieder auf die Pfoten geholfen haben, ein würdiges Zuhause zu besorgen...“

Nicht nur tierische Schicksale, auch menschliche, prägen das Geschehen. Während sich Karl durch fehlende Empathie, Gewinnsucht und grenzenlosen Egoismus auszeichnet, wird eine junge Frau wegen verschmähter Liebe zu seinem willigen Opfer. Allerdings ahnt er nicht, dass ihre Liebe zu Tieren den Panzer aus Drogen und Alkohol durchbrechen kann.


Die Geschichte liest sich wie ein fesselnder Krimi. Doch sie ist weit mehr. Sie zeigt auf, dass Tiere Lebewesen sind, die ein Recht auf artgerechte Haltung und eine ganz eigene Würde haben. Gleichzeitig wird deutlich, dass Liebe Spuren hinterlässt, die noch Jahre später nachwirken.

Das Buch hat mich sehr berührt.

 

 

Beste Rezension zu meinem historischen Roman vom Oktober 2020  "Das Wolfskind und der König"

Wildes Tier oder doch ein Mensch? (amazon.de)

LovelyBooks-BewertungVon Angelsammy am 18.10.2020
Das Buch beruht auf einem wahren Fall. Ein verwilderter Junge, ein sogenanntes "Wolfskind" taucht 1724 nahe Hameln auf. ( Vorsicht! Der Rattenfänger von Hameln hat ein Alibi und gute Anwälte zwecks Abwehr potentieller Verleumdung. )Es ist der Casus des "Wilden Peters". Das sorgt natürlich für allerlei Blätterrauschen in der damaligen Gesellschaft, vor allem beim Kurfürsten von Hannover und dessen Hof. ( Nein, Gerhard Schröder ist nicht gemeint, grrr! ). Kommissar Aristide Burchards ist der Ermittler in den Fängen dieses Enigmas. Peter kann oder will nicht sprechen und höchst verdächtig prangt das kurfürstliche Wappen auf dem Fetzen am Hals des nackten " Unzivilisierten". Peter hat insofern Glück, dass sich Grete, die Tochter des Armenhausaufsehers, in dessen Institution er gelandet ist, sich seiner annimmt. Grete bringt den Beweis an sich. Gemeinsam mit Peter kann sie fliehen und entgeht auch so ( erst einmal? ) einer Zwangsverheiratung. Es ist eine gefährliche, riskante Reise um an den englischen Hof King Georg des Ersten zu gelangen. Warum zeigt ein Lord, eine hannoversche Prinzessin und ein Celler Zuchthausaufseher auffallendes Interesse? Weiß einer von ihnen, wer Peter wirklich ist? Aristide und Grete treffen immer wieder aufeinander. Der Beweis ist immens wichtig. Er wird sogar Gretes Leben retten und bald feststellen, dass er enger in das Mysterium um Peter involviert, als er gedacht hätte. Haben Grete und Aristide eine gemeinsame Zukunft? Wer ist Peter? Was steckt dahinter? Hat auch er eine Zukunft? Die Geschichte erinnert sogleich an jenen anderen berühmten Fall des Kaspar Hauser, der Ansbach elektrisierte. Er wurde ermordet. Ein Mysterium bis heute. Er könnte dem Hochadel entstammen. Dieses Buch hier ist sehr gut recherchiert und von einer intensiven atmosphärischen Dichte. Die Autorin zeigt große Empathie mit ihren vom Schicksal schwer gebeutelten Hauptprotagonisten und setzt dies warmherzig um. Bettina Szrama schreibt sehr fesselnd und haucht der vermeintlich toten Materie Historie äußerst vital Leben ein. Diese Menschen aus einer längst versunkenen Epoche erstehen plastisch vor dem inneren Auge, so dass man meint ihre Körperwärme zu spüren, wenn man nur die Hand ausstreckt. Der Erzählstil ist geschmeidig und elegant, aber nicht abgehoben oder glatt .Mit Grete ist eine mutige Protagonistin in die literarische Welt der Historie geboren worden, die trotz ihrer zweifellos vorhandenen Ängste, Sorgen und Nöte, Stärke und Courage beweist, was gewiss nicht leicht war. Grete ist eine weitere weibliche Figur im Pantheon der Historienbücher, die eine bleibende Impression hinterlassen wird. Man zittert mit, hängt, ist berührt und empört. Macht, Intrigen, Mord, Manipulation, anno dazumal genauso schlimm wie heute, wenn nicht noch schlimmer. Nur heute trägt die Gemeinheit ein modernes Gewand, ist jovial, kann charmant sein und ist deswegen nicht immer als solche erkennbar. Die Sophistikation macht auch vor Schlechtigkeit nicht Halt. Es ist jedenfalls ein Buch, das beim Lesen die Zeit aufs Beste dahinschmelzen lässt.
 

 

Mein Erfolgsroman "Der Henker von Lemgo" bei Weltbild GmbH & Co KG als Taschenbuch mit neuem Cover!

 

Beste Rezension  geschrieben von manu63/Leselupe

 

  Hexenverfolgung in Lemgo

Mit ihrem historischen Roman Der Henker von Lemgo ist der Autorin Bettina Szrama ein Buch gelungen das mir unter die Haut ging. Der sehr gut recherchierte Roman führt die Leser zurück in eine Zeit, in der es schon genügte wenn ein missgünstiger Nachbar einen bezichtigte ein Hexer oder eine Hexe zu sein. Einmal in die Mühlen der Justiz geraten gab es oftmals kein Entkommen, wenn die zuständige Obrigkeit das Ziel hatte Hexer und Hexen auszumerzen.

Anhand der Geschichte von Maria Rampendahl erlebt der Leser die Brutalität dieser Zeit. Die Autorin verniedlicht oder beschönigt nichts an den Folter-und Befragungsmethoden dieser Epoche. Dabei schafft sie es den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen und die Charaktere sehr plastisch darzustellen. Als Leserin habe ich mit den Protagonisten mitgelitten, war schockiert und empört über die Hexenverfolgung und hatte Mitleid mit den unschuldig Verurteilten.

Der Henker von Lemgo ist kein Gute-Laune-Buch das ich mal so eben nebenbei gelesen habe. Die Eindringlichkeit der Sprache und die Konfrontation mit dem damaligen Verhältnissen fand ich teilweise fast zu drastisch, sensiblen Gemütern würde ich das Buch nicht auf den Gabentisch legen, wer jedoch gut recherchierte Historie mag und sich vor den damaligen Realitäten nicht scheut, dem kann ich das Buch vorbehaltlos empfehlen.«
 

 

 Neu! Die "Magnatin" von 2015 /2020 im Mai bei Thalia mit neuem Titel und Cover als "Das Geheimnis der Gräfin". https://www.digitalpublishers.de/

 

 

Biete Lesungen in historischen Kostümen!

Zwei alte Neuerscheinungen, Der Henker von Lemgo und Das Mirakel von Köln, zwei meiner erfolgreichsten Bücher, seit 2017 bei Dotbooks! Das Interview dazu mit dem eBook Verlag - sehr interessant!

 

 "Wortwäscherei" Kanal 21 in Bielefeld! Man muss dabeigewesen sein. Eine hervorragende Sendung und ein super Team! Vielen Dank!  

Hier mal was für Pferdefreunde! Ein Besuch in der Wiener-Hofreitschule. Eigentlich galt mein Besuch dem Krimimuseeum. Aber das hier muss man gesehen haben. Wunderschön!