Tatort "Frühe Neuzeit" Hexenwahn, Mord und Folter

Autorin Bettina Szrama wünscht gute Unterhaltung

 

"Bettina Szrama surft auf der Welle, die Bestsellerautoren wie Noah Gordon, Ken Follett und das Autorenduo mit dem Pseudonym Iny Lorentz angeschoben haben. Und in dieser Liga kann sie locker mithalten." Schaumburger Zeitung über "Der Henker von Lemgo"

Für alle Leser gedruckter Bücher!

 

Mein Erfolgsroman "Der Henker von Lemgo" (Dotbooks-Verlag) jetzt bei Weltbild GmbH & Co KG als Taschenbuch mit neuem Cover!

 

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 Neu! Die "Magnatin" von 2015 /2020 im Mai bei Thalia mit neuem Titel und Cover als "Das Geheimnis der Gräfin". Ab Juni 2020 bei https://www.digitalpublishers.de/

 

 

In Arbeit, "Die Mörderfamilie

 

Über die Liebe und das Leid der Landfahrerfamilie " Pämp", auch bekannt unter dem Begriff "Die Pappenheimer".

 

Es ist das Jahr 1600. In einem kleinen niederbayrischen Dorf gerät eine landfahrende Familie-der Mann, sein Weib, die zwei erwachsenen Söhne und das zehnjährige Kind in die Fänge der Obrigkeit. Für das zuständige Amt ein unwichtiger, alltäglicher Fall. Doch als der herzogliche Hofrat in München davon erfährt geraten sie in das öffentliche Interesse. Herzog Maximilian, oberster Schicksalsherr, war durchgedrungen von einer genialen Staatsidee. Es schwebte ihm die totale Überwachung jedes einzelnen Bürgers, die Macht über sein Gewissen, die Reglementierung seines Lebens vor. Zufällig ist er auf der Suche nach passenden Schuldigen für einen großen Schauprozess, der die überhandnehmenden Straßenräuber, Brenner und Mörder im Land abschrecken soll. Der tragische Fall des Paulus Pämp eignet sich hervorragend dafür....

 

Ich möchte Euch meine lieben Leser, diesmal das Leben und Leiden einer einfachen, der untersten Gesellschaft angehörenden, vielleicht etwas zweifelhaften, Landfahrerfamilie vor Augen führen, Rechtsgelehrten ausgeliefert, die ihnen, mittels grausamster Folter, alle spektakulären Verbrechen dieser Zeit anlasten, um sie danach, zur öffentlichen Abschreckung, furchtbar hinzurichten.

Unbedeutend sind diesmal meine Protagonisten, keine Herzöge, keine reichen Bürger. Zu unbedeutend, als dass sie die große politische Bühne der Geschichte füllen. Doch bemerkenswert ihr Kampf um das Überleben in einer Zeit des Hexenwahns, der von ihren Richtern zu einer dogmatischen Verbrechenslehre verfeinert wird.

 

Leseprobe;

 

Michel winkte ab. Der Weg über die Lichtung war der kürzeste Weg zur Herberge. Mit einer Kopfbewegung wies er Hänsel an, die Mutter nicht aus den Augen zu lassen, bevor er mit gezogener Pistole aus seiner Deckung hervortrat. Er hätte den Rivalen und Erzfeind Greindl selbst mit verbundenen Augen erkannt, an seiner dürren Gestalt und an seinem Geruch. Der Greindl stank. Er stank immer irgendwie nach Fäkalien und getrocknetem Blut. Auch jetzt wühlte er in etwas Blutigem zu seinen Füßen. Trotz des Risikos seinen Spießgesellen in die Hände zu fallen war Michel neugierig. Der Landfahrer war jung, zählte gerade einundzwanzig Winter. Das entbehrungsreiche Leben auf den Straßen hatte ihn geformt, ihn listig, verschlagen, schnell und mutig gemacht. Alles das verdankte er Vater Paulus und dem älteren Bruder Gumpprecht, die ihm gute Lehrmeister waren. So verließ er den eingeschlagenen Weg und schlich, wie ein Falke die Umgebung fest im Auge, um den umgestürzten Wagen herum und näherte sich dem Greindel leise von hinten. An den hohen Rädern und den Holzgipfeln erkannte er den 'Kobelwagen', den vorwiegend Frauen auf Reisen benutzten. Der zerrissene Baldachin zu seinen Füßen gab ihm letztendlich die Gewissheit. Es handelte es sich um kein Fuhrwerk wie es die Bauern oder das fahrende Volk benutzten. Er überlegte, ob es dem Klostermüller gehörte. Dafür würde auch das grasende Pferd vor der Waldkante sprechen. Der Wagen des Klostermüllers aus dem Schambachtal, unterhalb vom Schloss Hexenagger, wurde von einem Pferd und nicht wie üblich von einem Ochsen gezogen.
Der knochige Rücken vor ihm zuckte. Der Greindl hockte breitbeinig auf einem Frauenkörper und bearbeitete ihn mit seinem Dolch. Längst musste er Michel bemerkt haben, ließ sich aber nicht von ihm beeindrucken. Eher inspirierte ihn die Anwesenheit des Landfahrers zu noch heftigeren Dolchstößen in den Leib der Gemarterten. Seine einzige hörbare Reaktion auf seine Anwesenheit war ein boshaftes Meckern. Jeder seiner Stöße hinterließ ein widerliches Knirschen und Schmatzen im Fleisch. Zwischen den Bäumen erschien die silberne Sichel des Mondes und so konnte Michel deutlich sehen, was der Mörder mit seinem Opfer unter sich anstellte. Der junge Landstreicher erlebte das nicht zum ersten Mal. In den letzten Jahren häuften sich die Überfälle auf den bayrischen Straßen. Wegelagerer töteten bereits für ein paar Kreuzer und immer öfter überfielen sie hochschwangere Weiber, wegen der begehrten Kinderhände.

 

 

 

 Die spektakuläre Geschichte "Die Liebe und das Leid einer Fürstin", um das Ehedrama der Sidonie von Sachsen zur Zeit der Reformation, die von ihrem Gatten als Hexe angeklagt wurde, weil sie sich nicht von ihm scheiden lassen wollte, steht zur Vermittlung. 

 

Es ist das Jahr 1568 als der zügellose Herzog Erich der II. von Braunschweig- Lüneburg seinen Ehe- und Geldproblemen eine besonders grausame Richtung gibt. In seinen Residenzen zu Münden wie zu Neustadt am Rübenberge lodern die Hexenfeuer. Innerhalb weniger Tage und Wochen finden beispiellose Hexenverfolgungen statt, die sich ausnahmslos um seine Gemahlin Sidonie drehen. Eine sächsische Prinzessin aus dem Geschlecht der Wettiner, der er auf diese Weise versucht sie, gleich mehrerer Mordversuche an ihm, zu überführen. Doch eine Fürstin von ihrem Rang ist über dergleichen Verbrechen erhaben…

 

 

Hier eine kleine Leseprobe;

 

 

Es wird sich in dieser Ehe nach Endigung des Küßmonats noch allerlei zutragen“ (Originalausspruch Landgraf Philipps)

 

 

Mit Tränen der Scham und Entrüstung in den Augen erreichte sie ihr Frauenzimmer, wo sie sich mit einem leisen Aufschrei auf ihr Bett warf. Sie war verletzt und wütend auf sich und den Jungherzog, dem sie die Schuld für die Schmach gab. „Dieser Jüngling… spielt den großen Liebhaber und ich falle darauf herein… Ein Dummkopf ist er, ein frühreifer Flegel! Sicher war alles ein abgekartetes Spiel zwischen ihm und seiner Mutter…“, ließ sie zwischen Seidenkissen und Damast ihrer Enttäuschung freien Lauf. „Was wird nur Moritz von mir denken. Wie eine läufige Hündin habe ich mich ihm an den Hals geworfen.“
„…Aber warum ich?“, schluchzte sie und schlug mit ihren kleinen Fäusten auf die seidenen Kissen ein. Wo war nun das Glück geblieben, von dem sie einen kurzen Moment geträumt hatte? Bis hinauf zum Landgrafen wird man sich über sie, eine Fürstin aus dem Hause Sachsen, das Maul zerreißen, weil sie sich dem Sohn der braunschweigischen Hexe wie eine Metze angeboten hatte. Kein Herzog, kein edler Fürst würde sie jetzt noch heiraten wollen. „Ich bin auf eine hinterhältige Intrige hereingefallen“, schrie sie hysterisch und warf mit den Kissen um sich, als ließe sich Erichs Bild auf diese Weise aus ihren Herzen reißen, während seine Küsse schmerzhaft auf ihren Lippen brannten. Sie begriff nicht, weshalb sie wütend auf ihn war und sich tief im Inneren bereits wieder nach seiner Zärtlichkeit sehnte.

 

Zwei alte Neuerscheinungen meiner erfolgreichsten Bücher 2017! Das Interview dazu mit dem eBook Verlag dotbooks - sehr interessant!

 

 

 

 

 

"Der Henker von Lemgo"

 

mein erfolgreicher historischer Erstling nun bei Dotbooks neu! Herunterzuladen für jedes Gerät!

 

 

 

"Das Mirakel von Köln"

 

Der historische Kriminalroman um eine junge Frau, die sich selbst als Hexe anzeigte und die Stadt Köln dadurch in Gewissensnöte brachte.

 

Ab November 2017 bei "Dotbooks" neu!

 

 

 

"Rumpelstilzchen und die Rumpelapp"

 

ein Märchenbuch für Kinder und Erwachsenen mit einem Schmunzeln geschrieben...

Zehn der schönsten Märchen der Gebrüder Grimm in unsere moderne digitale Welt von mir kommentiert...

 

 "Wortwäscherei" Kanal 21 in Bielefeld! Man muss dabeigewesen sein. Eine hervorragende Sendung und ein super Team! Vielen Dank!  

Hier mal was für Pferdefreunde! Ein Besuch in der Wiener-Hofreitschule. Eigentlich galt mein Besuch dem Krimimuseeum. Aber das hier muss man gesehen haben. Wunderschön!

Den Zugang zu meiner zweiten Homepage gibt es hier!

 

http://paulezwerg.wixsite.com/author-bszrama